Roger Rönnberg wird sich auf Freiburg konzentrieren können
16/04/2025
Frölundas Saison endete am Dienstagabend mit einer 0:2-Heimniederlage gegen Luleå, die gleichbedeutend mit dem Ausscheiden im Halbfinale der SHL-Play-offs war (2:4 in der Serie). Doch dieses Ausscheiden markiert vor allem das Ende eines markanten Kapitels im schwedischen Eishockey: das von Roger Rönnberg an der Spitze des Göteborger Vereins.
Der 52-jährige Trainer kam 2013 zu Frölunda und prägte die Identität des Vereins nachhaltig. In zwölf Spielzeiten bescherte er dem Verein zwei schwedische Meistertitel (2016, 2019) und vor allem eine unbestrittene Dominanz auf der europäischen Bühne mit vier Titeln in der Champions League (2016, 2017, 2019, 2020). Als angesehene Persönlichkeit und akribischer Stratege bereitet sich Rönnberg nun auf eine neue Herausforderung als Trainer von Fribourg-Gottéron vor, wo er ab der kommenden Saison offiziell sein Amt antreten wird.
Auf der Spielerseite bedeutete das Ausscheiden auch das Saisonende für Dominik Egli, den Schweizer Verteidiger von Frölunda. Der ehemalige Spieler von Davos glänzte in den Play-offs mit drei Toren und zwei Assists.